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Ask Your Candidates

Free Software Village Europe at SHA 2017

Tonight, the FSFE team Netherlands will arrive at SHA2017 and set up a village for FSFE. SHA-camp is a non-profit hacker-camp in the the Netherlands, similar to the CCCamps in Germany. During 5 days the FSFE will offer a public space for and by our members, friends and supporters to discuss, meet, hack and organise. Find an overview of our sessions and other specialties in this blog post. Find all details and updates on our dedicated FSFE-village-page. Let’s put the hacking back into politics!

Our curated track:

FSFE assembly on CCCamp15
FSFE village at CCCamp15

Free Software Song sessions

Everyday at the FSFE village, we will run a Free Software Song sing-along-session. In addition, and for the first time, we start a project to bring together a choir who performs the Free Software Song. You can read additional details and background about it in my previous blogpost.

The ultimate Free Software challenge

More or less anytime you can come to our village and try the ultimate Free Software challenge that will let you dig deep into the history of Free Software, so deep that you might reach the big-bang-moment of Free Software. Be prepared for an inspiring and challenging journey and bring some friends (or any randomly allocated companionship) to pass it together.

New promotion material and textiles

We will bring our all-time favorites as well as new promotion material to our village. New ones are the FSFE logo on a die-cut sticker, a Hacking for Freedom sticker and a Free your Android sticker. New textiles are a FSFE-hoody in burgundy and bibs.

CCCamp 2007 Datenklo

Still hacking anyway!

Eine neues Kampagnentool: Der Digital-o-Mat

Zusammenfassung: Die Koalition Freies Wissen hat das Konzept des Wahl-o-Mat verwendet um einen Digital-o-Mat für die Landtagswahl in Nordrhein-Westfalen zu erstellen: https://www.digital-o-mat.de/. Der Digital-o-Mat basiert auf Freier Software und wird von dieser Koalition auch zur Bundestagswahl 2017 eingesetzt werden.

Der Free Software Foundation Europe (FSFE) ist es mit ihren Ask Your Candidates-Kampagnen schon immer ein Anliegen gewesen, gerade auch die Wahlkampfzeiten zu nutzen um Kandidierende und Parteien zum Thema Freie Software zu befragen und zu durchleuchten. Letztes Jahr haben wir uns dann anlässlich der Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin erstmalig mit anderen NGOs zu einer Koalition Freies Wissen zusammengeschlossen, um gemeinsame Wahlprüfsteine zu versenden. Zu der Koalition gehören neben der FSFE das Bündnis Freie Bildung, der Digitale Gesellschaft e.V., Freifunk, die Open Knowledge Foundation DE und Wikimedia DE.

Ein beispielhaftes Ergebnis des Digital-o-Mat
Aus dieser Koalition ist die Idee eines Digital-o-Mat hervorgegangen. Vorbild dafür war der Wahl-o-Mat der Bundeszentrale für politische Bildung. In insgesamt acht Fragen können interessierte Wähler mit Hilfe des Digital-o-Mat ihre eigenen Präferenzen zu netzpolitischen Themen mit denen der in NRW antretenden Parteien abstimmen. Die Themen decken dabei Bildung, Freifunk, Freie Software und vieles mehr ab. Sobald man selbst die acht Fragen beantwortet hat, bekommt man automatisch ein Ergebnis der eigenen Meinung im Vergleich zu den Parteien präsentiert.

Unter diesem Ergebnis findet man zudem die detaillierteren Positionen der Parteien aufgeschlüsselt. Diese wurden von den Parteien für unseren Digital-o-Mat selbst erstellt.

Aufgeschlüsselte Antworten der Parteien, beispielhaft

Solltest du nicht in Nordrhein-Westfalen wohnen, wirst du dieses Jahr zur Bundestagswahl erneut die Chance haben, den Digital-o-Mat als Wahlhilfe zu verwenden. Aber auch wenn du bei dieser Landtagswahl nicht wählen darfst, hilft der Digital-o-Mat dabei eine grobe Orientierung über die generellen Positionen der Bundesparteien zu aktuellen netzpolitischen Themen zu gewinnen.

Die zu Grunde liegende Software ist Freie Software und kann und darf und soll für andere Wahlen adoptiert, verändert, angepasst und wiederverwendet werden!
Code: GitHub; Lizenz: MIT

Federführend für dieses Projekt zeichnet sich Wikimedia Deutschland. Erstmalig in die Koalition hinzugesellt hat sich zudem der Chaos Computer Club. Das Logo stammt von Elio Qoshi von Ura / Open Source Design.

Lerne ein Werkzeug für Freie Software kennen: FragDenStaat.de

Heute in einer Woche beginnt der Chaos Communication Congress (33C3) und die FSFE-Assembly bietet dir dieses Jahr 21 Sessions. Darunter ist auch Arne Semsrott von der Open Knowledge Foundation Deutschland, der dort das Portal FragDenStaat.de betreut und an unserer Assembly einen Informationsfreiheits-Workshop für Einsteiger anbietet.

Wie auf dem FSFE summit dieses Jahr vorgestellt, planen wir in etwa Mitte nächsten Jahres die Kampagne “Public Money – Public Code” zu starten. Wie Katharina Nocun auf dem Summit erklärt, steckt Im Kern der Kampagne die Forderung, dass mit öffentlichen Geldern finanzierte Software(-entwicklungen) wiederum der Öffentlichkeit zur Verfügung gestellt werden.

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#ECS21 – the campaign that did not happen

The economy of knowledge in the 21st century

Our economic and social development has always been based on the freedom to use, study, share and improve common knowledge and information. Since entering the digital era, the freedoms to access and use knowledge is strongly linked with the access to technology and software. Furthermore, access and use of our cultural heritage, economic development, as well as our social and political organisation, is increasingly based on technology and software. In the 21st century, access to software determines how we can participate in our society.

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This is the introduction text of a campaign I wanted to run for the upcoming General Elections in Spain, accompanied with some theory, how Free Software increases autonomy and helps to grow local economy. Following this background, in the very heart of the campaign there are some clear demands, a “Freedom Pact”, that should help to put theory into practice. Candidates that run for office can sign this Freedom Pact to show that they care and to promise to

  • promote the use of Free Software in all areas of public life, public administration, and public education
  • promote legislation to make Free Software the first choice in public procurement
  • promote policies in favour of Free Software and oppose policies that discriminate against it
  • ensure a legal requirement, that all software developed with public funds is released as Free Software, so other administrations, and the public, can benefit from it
  • promote the widest possible use of Open Standards in the public sector, as well as the publication and archiving of all public data and documents in formats based on Open Standards

The concept is in the family of other Ask Your Candidate campaigns like the European Free Software Pact or the Swiss FreedomVote.

01 eibarUnfortunately, the campaign never came alive and given that the elections will already happen in 4 weeks, the campaign will not get alive for the 2015 elections. However, I think the work that has been done is worth sharing and that is why I aset put a simple wp-page that includes the pact, the campaign texts and the translations we have done:

http://ecs21.3rik.cc

This way, I hope it inspires someone else in the wild to take it up and run a campaign, to share it, to talk about it or to simply do whatever you like. Everything public domain (CC0). The text is available in Spanish, Gallic, Catalan and English.

Finally, I especially like to thank Juan Antonio Zaratiegui Vallecillo for working on the multilanguage page that never went online, to Eukelade for the translations and for Asa Ritz for his contributions.

*

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Die Schulen Sachsen-Anhalts, der Finanzminister und Microsoft

Das Land Sachsen-Anhalt steht kurz davor, einen Vertrag mit Microsoft zu unterzeichnen, der vorsieht alle staatlichen Schulen des Landes künftig mit Microsoft Diensten und Programmen auszustatten. Die bisherige Absichtserklärung ist besonders prekär mit Blick auf den Datenschutz aller Lernenden, Lehrenden und Mitarbeitenden. Zudem unterstützt der Staat damit eine Produktbindung junger Menschen an verschlossene IT Lösungen.

Eigentlich hätte eine derart weitreichende Entscheidung – das Errichten einer einheitlichen, zentralisierten Schul-IT – durch ein Übereinkommen von Kommunen, dem Kultusministerium sowie dem Datenschutzbeauftragten besiegelt werden müssen. Weil ihm deren Zustimmung aber vielleicht zu unsicher war, hat der Finanzminister Sachsen-Anhalts, Jens Bullerjahn (SPD), jedoch kurzerhand im Alleingang einen Absichtserklärung über eine “Partnerschaft des Landes Sachsen-Anhalt und der Microsoft Deutschland GmbH” unterschrieben – ohne vorab die anderen Entscheidungsträger zu konsultieren.

Auch sonst schien es dem Finanzministerium lange Zeit wichtig zu sein, die konkreten Verhandlungen lieber geheim zu halten. Obwohl die Absichtserklärung bereits im März erstmals bekannt gegeben wurde ergab im April eine Anfrage auf fragdenstaat.de zur “Partnerschaft zwischen Microsoft und dem Land Sachsen-Anhalt” lediglich ein vollkommen geschwärztes Dokument zur “Einsicht” zurück. Seit kurzem aber ist das Dokument endlich veröffentlicht und daraus zitiert:

“Als eine der ersten Maßnahmen wird hierbei ein zentraler Verzeichnisdienst (Active Directory, Sicherheits- und Identitätsmanagement) begründet, der alle Akteure in der Bildungslandschaft einschließt, gleich ob Lehrende, Lernende oder sonstige Verwaltungsmitarbeiter […] Das Ministerium der Finanzen verantwortet und gestaltet die strategische Architektur, den zentral gesteuerten Aufbau, den Betrieb und die Weiterentwicklung dieser Kernkomponente”

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Sachsen-Anhalt verkauft seine Schulen an Microsoft

Das Land Sachsen-Anhalt will mitmachen, up-to-date sein, die Digitalisierung als Chance verstehen, Schule und Lehre modernisieren. Soweit gut, doch leider verpasst die aktuelle Regierung dabei die Chance, eine gute Ausbildung mit digitaler Selbstbestimmung und der Unabhängigkeit der Lehre zu verknüpfen. Anstatt auf den Ausbau von Open Educational Resources mit Freier Software zu setzen, plant die Landesregierung eine vollumfängliche Kooperation und Ausstattung aller öffentlichen Schulen mit Microsoft. Dazu gehört die verpflichtende Nutzung von MS-Software und online-Services bis hin zum Aufbau einer eigenen Microsoft “IT-Academy”. Das ganze unter dem offiziellen Dach der staatlichen Schule und Schulbildung, bezahlt durch den Steuerzahler.
Derartiges Vorhaben darf nicht zugelassen werden. Das ist nicht nur schlecht für den Datenschutz der Schülerinnen und Schüler und das Geld der Steuerzahlenden. Es verhindert zugleich den freien Wettbewerb und damit die Chancen lokaler Dienstleister. Vor allem aber treibt es Generationen von jungen Menschen in die Abhängigkeit zu Microsoft.

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Free Software, local economy and its political realization

Last week, I was invited to talk for the “Concurso Universitario de Software Libre (CUSL)” in Zaragoza, Spain. The objective of this “concurso” is to promote the use and development of Free Software by organising an annual contest among various universities inside Spain. My objective was to get to know the contest and to use this occasion to promote the idea of a Free Software campaign for this years national elections in Spain.

When it comes to Free Software, Spain is different than many countries in Europe.

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The Free Software Pact for the European Elections 2014

The French Free Software Association April is running its “Free Software Pact” campaign again for this years European Elections. Aim of this campaign is to enlighten candidates for the European Elections 2014 about Free Software by signing a “Free Software Pact” at the same time. Core demands of this pact are:

[…] I therefore undertake to:

  • Encourage all administrations, all public or local services to prefer Free Software and open standards in their choices, purchases and own developments;
  • Support active policies in favour of Free Software, and oppose any discrimination against it ;
  • Stand up for Free Software authors’ and users’ rights, especially by requiring the modification of any legal text currently weakening those rights, and opposing any legal project that would lead to such consequences.

In the past, April was very successful with this campaign. For the last European Elections, 2009, they have been able to collect 231 signatories out of 10 different countries. Unfortunately, this time there have been some starting problems, that is why time is already running short. The more urgent it is to become active immediately. This blogpost is supposed to help you in becoming active.

Template for re-use

I just started today to contact the list of candidates of the conservative party CDU here in the state of Berlin, Germany. In the following you will find the text that I have been using until now. Maybe it can be helpful for one or the other in phrasing his own text. Anyway, you are free to use this text in a whole, in part or as an inspiration for your own activity.

Dear Sir/Madam [Name]

I am a [ member / engaged / volunteer …] of the Free Software Foundation Europe and I am writing you today because you are running for office in the name the of the [name of party] for the European Elections 2014.

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Der Freie Software Pakt zur Europawahl 2014

Die französische Freie Software Organisation April hat dieses Jahr zur Europawahl wieder einmal ihre Kampagne “The Free Software Pact” gestartet. Ziel dieser Kampagne ist es, Kandidatinnen und Kandidaten zur Europawahl 2014 für die Thematik Freie Software zu sensibilisieren indem sie zugleich einen “Freie Software Pakt” unterzeichnen. Die Kernforderungen dieses “Paktes” sind:

[…] Deshalb verspreche ich

  • alle Behörden, öffentliche Einrichtungen und lokale Dienste zu ermutigen, Freie Software und offene Standards in ihrer Auswahl, ihren Anschaffungen und ihren eigenen Entwicklungen vorzuziehen;
  • aktive Richtlinien zugunsten Freier Software zu unterstützen, und jede Diskriminierung gegen sie abzulehnen;
  • mich für die Rechte von Urhebern und Nutzern Freier Software einzusetzen, vor allem durch das Einfordern von Änderungen an allen Gesetzestexten, die diese Rechte derzeit schwächen, sowie die Ablehnung aller Gesetzesvorhaben, die zu solchen Folgen führen würden.

April hat in der Vergangenheit mit dieser Kampagne schon beachtliche Erfolge erzielt. Zur letzten Europawahl, 2009, gelang es 231 Unterschriften aus 10 verschiedenen Ländern zu sammeln. Leider gab es dieses Mal kleine Startschwierigkeiten, weshalb die Zeit inzwischen schon etwas knapp geworden ist. Umso dringender ist es also am besten sofort aktiv zu werden. Dieser Blogpost soll euch eine Hilfe dazu sein.

Zunächst gilt zu beachten, dass wir im Rahmen dieser Kampagne zwar nach Unterschriften von individuellen Kandidaten suchen, dass aber nach deutschem Europawahlrecht jeder Bürger eine Stimme zur Verfügung hat, mit der er jedoch keine Kandidaten direkt wählt sondern lediglich Parteilisten. Das hat einen Einfluss auf die empfohlene Kommunikation, siehe unten.

Vorlage zum Weiterverwenden

Ich habe heute angefangen die Kandidatinnen und Kandidaten der Landesliste Berlin der CDU anzuschreiben. Im Folgenden der Text den ich bisher verwendet habe. Vielleicht hilft er ja dem Einen oder Anderen bei der Formulierung seines Textes. Es steht dir jedenfalls frei den folgenden Text komplett zu übernehmen oder in verändert Form weiter zu verwenden.

Sehr geehrte/-r Frau/Herr [Name],

ich bin [Mitglied / Ehrenamtlicher / Engagierter …] der Free Software Foundation Europe und ich schreibe Ihnen heute in Ihrer Funktion als Kandidat /-in der [Parteiname] für die Wahl des Europäischen Parlaments 2014.

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